Wie finde ich eine gute Matratzenberatung?

Aktualisiert: Feb 23

Viele Menschen würden sich gerne beim Kauf einer neuen Matratze beraten lassen. Da man aber im Voraus nicht weiß, an wen man bei der Beratung gerät, habe ich für dich hier einen kleinen Leitfaden zusammengestellt: „Woran erkenne ich eine gute Matratzenberatung?“

Es ist wichtig, dass du dich intensiv mit dem Thema Matratzenkauf auseinander setzt, denn schließlich geht es hier um die entscheidenden 30% deiner Lebenszeit. Nur wenn du ein ausreichende Tiefschlafphase hast, kann sich dein Körper richtig erholen. Das ist die perfekte Gesundheitsvorsorge für dich.


5 Punkte, die bei der Matratzenberatung beachtet werden sollten:


  1. Die Matratzenberatung sollte kein Nebenbei-Produkt im Möbelhaus sein, wenn man sich ein neues Schlafzimmer oder Bettgestell aussucht. Du, aber auch dein Berater*in, sollte sich ausreichend Zeit für eine gute Beratung nehmen.

  2. Die Matratzenberatung beginnt nicht an der Matratze selber. Normalerweise gibt es eine große Auswahl an Matratzen. Nicht alle Matratzen sind für alle Menschen geeignet. Und wenn man zu viele Matratzen Probe liegt, dann weiß man hinterher gar nichts mehr. Zu einer guten Matratzenberatung gehört ein Vorgespräch, indem dein Berater*in dich nach deinen Wünschen und Erwartungen befragt.

  3. Dein Berater*in sollte sich erkundigen, ob es bei dir ein Problem gibt, für das du dir durch den Kauf einer neuen Matratze eine Verbesserung erhoffst (z.B. Schulter- Nackenverspannungen oder Beschwerden in der unteren Wirbelsäule usw.). Dann sollte der Berater*in dich nach Vorlieben und Abneigungen fragen: Kommen bestimmte Materialien nicht in Frage? Liegen Allergien vor? Schläfst du lieber weich und druckentastend oder hart und stützend? Bist du eher Seiten-, Rücken- oder Bauchschläfer?

  4. Dein Berater*in sollte sich anschließend ein Bild von deiner Ergonomie machen, Wie groß? Wie schwer? Schulter-, Taillen-, Beckenbreite? Lordosentiefe? Form der Wirbelsäule? Gibt es weitere liegerelevante Punkte, auf die geachtet werden sollte, z.B. Probleme mit dem Herz, der Lunge, der Atmung allgemein (z.B. Schlafapnoe), Reflux, Probleme mit den Venen oder dem Blutdruck.

  5. Nach einem solchem Vorgespräch und einer Liegeprobe sollte ein guter Berater*in in der der Lage sein, eine Empfehlung für eine Matratze auszusprechen. Oft reicht die Zeit der Liegeprobe im Geschäft gar nicht für dich aus, um abschließend zu beurteilen, ob die Matratze für dich geeignet ist. Hier kommt der Berater*in mit seiner Empfehlung ins Spiel und es muss auch ein Hilfsangebot für dich geben, wenn du mit der Empfehlung des Beraters*in nicht zurechtkommst (Stichwort: Zufriedenheitsgarantie)

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